festival-konzert

2
Apr
2008

scooter machen mir angst

weil ich am konzert in der arena wien war. und ich schon wirklich viele konzerte und festivals mit wirklich sehr guten musikern und bands erlebt habe (die aber auch sowas von überhaupt gar nicht auch nur ansatzweise vom niveau her mit scooter vergleichbar sind)... aber stimmungsmäßig wars einfach nicht zu toppen.

scooter rockt. oder technodüdelt. aber wenn schon denn schon gleich zu den meistern des faches.

respekt.

festival-konzert


30
Jun
2006

liebes forestglade...

du warst mein erstes festival: damals, irgendwann im letzten jahrtausend. und all die jahre, oftmals in versuchung geführt durch großkotzige monsterevents (frequency, nova rock 1, ...) kam ich reumütig immer wieder zu dir (und deinem geschwisterlichem two days a week) zurück.


die wunderbaren zeiten unterm riesenzelt, der startpunkt in den sommer - in meinen sommer - jedesmal mit dir.


ich wünsch dir gute besserung, das wird wieder. es wird wieder gut.


auf bald! bei erdbeerspritzer und dukatenchips, versprochen.

festival-konzert


26
Jun
2006

tocotronic @ donauinselfest

"wir sind gekommen um uns zu beschweren" als opener ließ mich zumindest schmunzeln - denn irgendwie konnte das durchaus als motto der zuschauer gelten, die tocotronic noch zu früheren zeiten kennen (und schätzen) gelernt haben.


da ist sie wieder: die alte früher war alles besser debatte...

und als ich so dastand, sanft mitwippte, nur ein klein wenig aber nicht wirklich in konzertlaune verfiel, da war es so als ob die neuen sachen der alten tocotronic menschen an die langweile-liga der einschlaf lieder von element of crime am letztjährigen donauinselfest heranreichten.

zum glück waren gegen ende des konzerts und im zugabenblock ein paar klassiker der alten schule versteckt: freiburg, 3 schritte vom abgrund entfernt, drüben auf dem hügel, ....


und da kam es dann durch: dass ich die alten sachen der jungen tocotronic um so viel lieber hatte, dass es lieder waren die einen begleiteten, dass man sich dabei ertappt den text mitzusummen ohne sich bewusst gewesen zu sein ihn jemals auswendig gekonnt zu haben, dass so vieles einfach für so viele so wichtig war um als soundtrack für einen lebensabschnitt herzuhalten. das ist war tocotronic.



"es ist mir egal aber .... so will ichs dann doch nicht haben"

festival-konzert


25
Jun
2006

fettes brot @ donauinselfest

die donauinsularischfestivitätendauerbesucher vom fetten brot gaben sich (und uns) auch heuer wieder die ehre, wobei ich gleichfalls meine fettes brot premiere hatte - und dann gleich so eine.

wunderbare setlist, grandioses publikum, geniale samples benutzt / coverversionen performed...

ich sag nur:
killing in the name of und in weiterer folge "nordish by nature" in unglaublichen versionen zur melodie von "i am sailing", macarena, "i like to move it", ...


und abgesehen vom musikalischem höhepunkt des abends:
endlich! die heimfahrt wurde mit der ominösen linie E bestritten! manchereiner unter den fahrgästen, war derart angetan, dass die begeisterung beinahe keine grenzen kannte.... :-)


linie_e

festival-konzert


24
Jun
2006

bloodhoundgang @ donauinselfest - the big smile show

nun, zumindest einmal in einem mittlerweile doch schon ganz schön langjährigen konzert- und festivalbesuchskarriere sollte man eine band wie die bloodhoundgang live gesehen haben.

allein der blödsinnigkeit und brachialhumoreinsätzen, die schon wieder so daneben sind, das es lustig ist.



und da diejenigen auf dem donauinselfest (=gratis) und auf der ö3bühne (is auch schon wurscht) aufspielten, hieß es eben augen/ohren zu und durch...


der vorteil von geringen erwartungen ist, dass man nur positiv überrascht sein kann. und das schafften die herren von der bloodhoundgang zur genüge. was sich da auf der bühne abspielte, war so ziemlich das kurzweilig vergnüglichste dieser art seit kasperl & petzi.


perfekte show, wunderbare gesprächseinlagen zwischen den songs , perfekt auf das lokale publikum abgestimmte scherzchen, guter sound, teilweise sogar sehr gute musik (um an dieser stelle das franz ferdinand und depeche mode cover zu erwähnen).

sogar die übliche anpinkel-showeinlage wurde nicht ausgespart. wobei zwar der extra zoom der videowall-kamera auf die menschliche springbrunnenquelle des "urin" von der echtheit des dargebotenen überzeugen sollte, glaub ich doch eher, dass ein hilfsmittel zum einsatz kam.



und abgesehen davon sind folgenden erkenntnisse zu vermelden:
  • die mtv bühne dj crew schafft es doch tatsächlich aus jedem vernünftigem song eine bum-bum-pseudo techno nummer zu stampfen (killers: mr. brightside; gnarls barkley: crazy)
  • der flex schanigarten ist donauinselfestbedingt optimal für ein abschlussbier - genau die richtige mischung aus nicht zu wenig und genug menschen
  • die polizei liegt seit neuestem versteckt hinter der oper auf der lauer um arglosen radfahrern ohne licht mit den worten "hoit!! liacht!!!" hinterherzuhetzen und dabei kräftig zum amusement der passanten beizutragen...
  • die wunderbar ominöse straßenbahnlinie E dreht wieder ihre spezielle runde von der donauinsel zum schwedenplatz

festival-konzert


4
Sep
2005

2 days a week - home ist nunmal where your heart is

die festivalsaison 2005 in einem satz: das beste kommt zum schluss.


oder anders ausgedrückt: keine noch so gigantomanischen headliner auf absurd überdimensionierten in unschuldige landschaften hingekotzte riesenfestivals können es mit good old wiesen aufnehmen.


so war es dem 2daysaweek festvial (samt bonus in form des alpha-festivals) vorbehalten mich mit dem festivalsommer zu versöhnen – und es hat funktioniert. das einzige durchgängig niederschlagsverschonte festival hat einfach gepasst: musikalisch sowieso, von der mischung meiner festvialbegleitenden kumpaninnen her, bis hin zum späthochsommerlichen wetter.



zum musikalischen – tag 2 des 3-tägigen 2daw:


juliette and the licks hatten das pech eines etwas schwammig abgemischten sounds, textlich war das rein gar nichts zu verstehen, das gros der zuhörerschaft schien seine konzentration aber sowieso erst auf die wundersame wikinger kopfbedeckung von miss lewis und ihre extravagante restkörperbekleidung zu verteilen, bevor dann der männliche teil des publikums wohl endgültig in anhimmlung des schwarzen etwas, dass da zur schau gestellt wurde, umschwenkte.


me first and the gimme gimmes coverten sich kreuz und quer durch die musikgeschichte des schlechten geschmacks, derart gewitzt und stimmungsgeladen aber, dass es schon nach nur kleinen schlückchen erdbeerweins schon mitreißend genug war und gute laune stimmung quer übers areal verteilte. brachial gute coverversion eines schlechten songs machen zwar immer noch keinen guten song, dafür aber wenigstens spaß…


kettcar waren dankbar für den zeitlich gesehen guten slot, waren aber undankbarerweise mit ihrer art von deutschprachigem, teils sperrigem, weil nachdenklichem hamburg-pop zwischen den fun-punk combos me first and the gimme gimmes und nofx eingeklemmt. der publikumswechsel vollzog sich abrupt. vor der bühne war von üblichem frontreihengedränge nichts zu bemerken und der start verlief recht zäh. doch kettcar, nein eher das publikum steigerte sich, begann hinzuhören (oder versuchte es zumindest beim leider schlecht abgemischtem sound), vermehrte sich, zückte feuerzeuge und stimmte fleißig und sogar teilweise recht textsicher mit ein. das experiment ist geglückt, kettcar als luftholer für die sich davor und danach verausgabenden mosh-pit aktivisten und höhepunkt für alle zuhörer mit hirn zwischen dem wo andere schweinsohren haben hat funktioniert.


nofx, die berufsblödler vom dienst lieferten eine wie gewohnt amüsante kabarett-show ab und heiztem den septemberumluftgekühltem publikum heftig ein.


die queens of the stone age, kamen, mähten soundtechnisch alles nieder, dreschten zum start eine hitparade dahin und hoben sich ihr no one knows in einer 10-15 minuten soli-improvisations-orgie als krönenden abschluss auf. präziser solider rock vom feinsten.



abseits der bühne:


wars das erste „richtige“ festival, dass ich mit meiner seit einigen monaten etablierten lieblingsfortgehkumpanin bestritten habe und sich soweit bewährt hat, dass mir erstens nie langweilig, zweitens nie schlechte laune auch nur im ansatz aufkam, drittens es zwar phasenweise etwas größere überredungskünste brauchte („nein, ich lass dich nicht auf dem autodach übernachten, ich hab uns einen zeltplatz organisiert“) brauchte, es aber durchgehend einfach nur witzig und eine gute zeit war.
das sie dann am nächsten morgen draufkam über nacht engeren kontakt mit burgenländischen nacktschnecken gehabt zu haben, als ihr lieb war, ist eine andere geschichte…


und abseits davon, ist es schon beinahe alljährliches ritual aus den augen verlorene menschen ganz einfach zufällig wiederzutreffen, vor der bühne, in der menschemasse, zufällig nebeneinander stehend. wieder ein grund mehr, das gute alte wiesen zu mögen.

festival-konzert


31
Aug
2005

morgen mache ich sommer

ich hatte bisher keinen scheiß sommer. einfach deswegen weil ich bisher gar keinen sommer hatte. (und nein: das wird jetzt nicht die zig-millionste ach-das-wetter-ist-mies rumlaberei)


ich hab mir bisher einfach keinen sommer gegönnt, hab meine tageszeit ferienjobbend in einem "eh ganz netten" büro verbracht. jeweils eine nacht unter der woche fortgehtechnisch durchgemacht, womit dann der rest der woche fürs regenerieren drauf gegangen ist.
tja, da blieb dann nicht mehr viel über.


aber nun:
4 ganze durchgehende tage frei!!! yuppidu, auf nach wiesen, kettcar (und viele mehr) rufen, 2daysaweek ich komme!

festival-konzert


18
Jul
2005

forestglade 05

endlich wieder in der besten festivalheimstätte, die österreich zu bieten hat (und praktischerweise auch noch festivalwarmes wetter dazu) - wobei das auch wieder egal war, da es in wiesen dank der unpackbar luxuriösen (für festivalverhältnisse...) infrastruktur ja herzlich egal ist ob es wie aus kübeln schüttet oder die sonne runterheizt, da es erstens genug überdachten platz gibt und eine gatschschlacht (oh, ein wort mit doppel sch)wie am novarock oder nuke aufgrund der bodenverhältnisse gar nicht möglich ist - und obendrein: fest gemauerte, saubere (!), fließwassergespülte (!!) wc's.


wiedemauchsei:

musikalisch hab ich die forestglade veteranen therapy?, die von dahinschmachtenden mädchenhorden belagerten mando diao, die hypes (ups, hives meinte ich...), starsailor und die hübschesten beine der festivalbühne, die fräulein manson von garbage ihr eigen nennen darf, bewundert.

das letztgenannte nicht gerade euphorisch auf wie sie meinte spucke eines unbelehrbaren aus dem publikum reagierte, war verständlich, dass es theoretisch gar nicht möglich war derart weit und gezielt zu "spucken" sondern das einfach nur wasser aus einer minispritzpistole war, macht die sache natürlich auch nicht besser...
der typ wurde dann äußerst flott und verdientermaßen unsanft von garbage-crew securities nach draußen befördert...


und abgesehen davon:
waren spürbar weniger besucher als gewohnt da, die stimmung im gelände aber trotzdem sehr gut.

festival-konzert


26
Jun
2005

donauinselfest: "all der krach und schmutz und staub"


"all der krach und schmutz und staub, all die menschen in meinen armen"

tomte: die schönheit der chance




samstags zogs mich zur fm4 bühne wo allerlei hörenswerte musikanten zu besichtigen und belauschen waren, als da unter anderem wären (oder besser gewesen sind):
funkalicious, robocop kraus, garish, tomte, sterne, element of crime


bei tomte und den sternen habe ich den fehler gemacht vor die bühne tanzen zu gehen. das ergebnis war, dass von meinen schwarzen sandalen kein schwarzer fleck mehr blieb, aus meiner nase beim schnäuzen seltsam dunkle erdige popeln rauskamen und meine lunge mit grob geschätzt einem halben kilo fein aufgewirbeltem grobstaub gefüllt war.
prpf, und dabei machen sich alle immer nur sorgen um feinstaub, tss.

und trotzdem wars das ganze wert, der stimmung wegen, dem feelgoodfeeling beim mitsingen (ui, das war vielleicht ein fehler, den mir meine lungen nicht so schnell verzeihen...) und dem abschalten, aussteigen, fallenlassen in der wunderbaren musik wegen.


von der von den sternen herbeigesungen kaltfront ("hier kommt die kaltfront, ein meer der frische")die war leider ziemlich genau gar nichts zu spüren.





wiedemauchsei:

"wir finden schon nachhause, so oder so.
bis neun bist du ok, bei zehn erst ko."

sterne: bis neun bist du ok

festival-konzert


25
Jun
2005

donauinselfest: clash of geschmäcker

millionen menschen können nicht irren. deswegen oder trotzdem versammelt sich ein ebenso großer menschenhaufen alljährlich auf dem schmalen landstreifen inmitten der donau.


neben furchtbar schlechter musik für die massen (ja, subjektiv betrachtet eben) gibts auch einige leckerbissen. als da heute zb wedekind und christoph&lollo mit ihrem beinahe 2 stunden set gewesen wären.


humor- und charmemäßig wurden diese nur mehr von den freundlichen mitarbeitern der wiener linien bei der u-bahnstation donauinsel übertroffen.


durchsage des moderators, äh aufsichtsmenschen:

"liebe fahrgäste, bitte gehen sie vor bis zur mitte des bahnsteiges, damit wir die kapazität besser ausnützen können. my english is not so good, please go to the end of the platform, senk you. liebe fahrgäste, der nächste zug kommt in einer minute. oh, da seh ich schon die lichter! der zug kommt schon!"


so wurde charmant, amüsant und wienerisch den heimkehrwilligen inselbesuchern ein schmunzeln beschert.

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